2023


Gerhard Metten Vereinsmeister 2022               Anton Heimes und Norbert Stoer 40 Jahre im Verein


Anradeln 2023

Das Frühjahr 2023 meinte es wettermäßig nicht gut mit uns Radsportlern und so war das RSC Anradeln am 23.April eine willkommene Gelegenheit in die Saison zu starten.

30 Aktive haben sich in Meschede getroffen und bei akzeptabelen Witterungsbedingungen eine lockere Runde gefahren.     


Kathrin und Alfons:  La Marmotte Granfondo Alpes

... oder "Das gegrillte Murmeltier" 

Der Auftakt unseres Sommerurlaubs in Frankreich begann in Le Bourg-DÓisans. Am 25.06.23 fiel der Startschuss zum bekanntesten und beliebtesten Radrennen im französischsprachigen Raum. Mit 7500 Teilnehmern, die meisten aus Frankreich, Niederlande, Belgien und England, ging es um 7:00 Uhr los. Durch eine Streckenänderung starteten wir zunächst über den (Col de la Croix de Fer (2068 m), Col du Mollard (1638 m), Col de Télégraphe (1570 m), und Col du Galibier (2645 m). Der Schlussanstieg nach Alpe d´Huez (1860 m) stellte eine legendäre Herausforderung nach den schon gefahrenen Kilometern dar. Mit seinen Steigungsprozenten und den 40 Grad waren wir nicht die einzigen, die sehr auf diesen 21 Kehren beißen mussten. Nach 8:52 h bzw. 9:00 h waren wir geschafft aber sehr stolz auf Platz 966 bzw. 1056 im Ziel dieser wirklich tollen Veranstaltung.Dieses Rennen bietet atemberaubende Ausblicke und verbindet alle top Anstiege in der Umgebung zu einem einzigartigen Erlebnis in der traumhaften und majestetischen Alpenwelt. 

 

Mont Ventoux (1910 m)

Nach zwei Tagen Erholung ging es weiter zum Riesen der Provence, dem Mont Ventoux (1910 m).

Dieser auch so legendäre Anstieg stand schon lange auf unserer Wunschliste. Und die Challenge um die Aufnahme in den ebenso legendären Club des Cinglés du Mont-Ventoux strebten wir natürlich auch an. Wir starteten morgens früh bei angenehmen Temperaturen von Bédoin zur ersten Auffahrt. Nach zwei Stunden waren wir das erste mal oben. Sehr spärlich besucht und sehr frisch präsentierte sich der Gipfel bei leichtem Nebel. Abfahrt runter nach Malaucene, dort erstmal frühstücken und den ersten Stempel in unsere Routenkarte abholen. Gestärkt ging es in die schönste der drei Auffahrten zum Gipfel, wieder ein Passbild um 11:00 Uhr und Abfahrt runter nach Sault. Ein Kaffee mit Baguette, Stempel und ein letztes mal wieder über die leichteste Auffahrt hoch. Das letzte Bild oben um 14:00 Uhr und der finale Stempel auf dem immer noch leicht wolkigen Gipfel ließen uns glücklich wieder zurück nach Bédoin rollen. Dort gab´s bei 29 Grad einen großen Milchshake. Es war eine schöne Challenge bei dem das Wetter top mitspielte und wir mit einigen anderen Radfahrern nicht die einzigen waren, die an dem Tag drei mal auf dem Gipfel standen.

Alberg Giro

Alberg Giro am 30.07.2023 

In St. Anton am Arlberg startete das 12. mal der Arlberg Giro über 150 km und 2500 hm. Die Strecke über den Arlbergpass, ins Montafon auf der Silvretta Hochalpenstraße zur Bielerhöhe, über das Paznauntal wieder zurück nach St. Anton fand dieses mal bei sehr schlechten Wetterbedingungen, nämlich fast durchgängigem Dauerregen ab 10 Minuten nach Start, statt. Daher war vor allem auf den Abfahrten bei schlechter Sicht vorrausschauendes Fahren mit einer Portion Vorsicht angesagt. Trotz des Wetters war es wieder eine tolle Veranstaltung, mit einer top Orga und vor allem riesiger Stimmung im Ziel. Nach 5:07 h war Kathrin im Ziel und belegte in ihrer Altersklasse den 1. Platz. Alfons belegte mit 5:22 h trotz Magenproblemen in seiner Altersklasse Platz 64 von 322.

 


Alfred und Dieter: Maurienne Tal

Schon mehrfach führte unsere Frankreichreise in das Maurienne Tal. Viele bekannte Pässe sind von hier aus zu erreichen und der Col du Galibier 2642m mit dem vorgelagerten Col du Telegraph 1566m ist ja sowieso Pflicht. Doch in diesem Jahr planten wir auch Touren über "weniger bekannte" Passstrassen und wurden nicht enttäuscht. Auf den Karten der Region fanden wir den Col de Beau Plan 1440m, Col du Sapey 1306m, die Skistation Les Karellis 1600m, den Col du Grand Cucheron 1188m, der Col du Glandon mit seinen 1924m wohl eher ein bekannter und den Col du Mont Cenis 2083m. mit dem wunderschönen Lac de Mont Cenis auf dem Gipfel. Mit ihren verkehrsarmen Straßen in unberührter Natur waren "weniger bekannte" die Highlights unserer Frankreichtour im Juni 2023


Eva,Thomas und Marvin: Französische Alpen

Französische Alpen Sommer 2023

In diesem Sommer ging es für Eva, Thomas und Marvin in die Französischen Alpen. Genauer gesagt in das Maurienne-Tal. Bei bestem Wetter konnten zahlreiche bekannte Pässe der Tour de France in Angriff genommen werden. Unter anderem wurde der Col du Chaussy, Col du Glandon, & Croix de Fer sowie der Col du Galibier befahren. Natürlich durfte auch Alpe d’Huez nicht fehlen, der nur durch die Tour seinen jetzigen Bekanntheitsgrad erlangt hat. In den letzten Tagen standen des Weiteren der Col de la Madeleine und der Col d’Iseran auf dem Programm, sodass nach ca. 2 Wochen ca. 850km mit knapp 18.000 Höhenmeter auf dem Tacho standen. Insgesamt ein sehr schöner Urlaub mit vielen tollen Touren und lokalen, kulturellen Einblicken. Ein Muss für jeden Rennrad-Fan!


Im Sauerland konnten sich die Radsportbegeisterten am 25. August auf ein besonders Event freuen. Die Deutschland-Tour führte an diesem Tag von Kassel über Brilon, Meschede und das Sorpetal nach Winterberg, wo die 2. Etappe endete. Trotz des schlechten Wetters an diesem Tag bastelten einige Mitglieder aus Brilon eine Trikotleine, die über die Straße gespannt wurde und so in vielen Medien landete (siehe Bilder der Presse). Zusätzlich wurden die Namen der Fahrer mit Kreide auf die Marktstraße gemalt, die leider dem Regen zum Opfer fiel, sodass die schöne Darstellung leider nicht vollumfänglich zur Geltung kam. Dennoch hatten alle Beteiligten und Zuschauer sehr viel Spaß bei den Vorbereitungen und dem kurzen Spektakel, dass nach wenigen Minuten bereits wieder vorbei war.


Matthias: Mont Ventoux (1910 m)

Mont Ventoux (1910 m). Oktober 2023

Im Oktober reiste ich für 2 Wochen in die Provence nach L'Isle-sur-la-Sorgue und Buis-les-Baronnies. Als Teil dieser Reise habe ich auch den Mt. Ventoux befahren und das gleich von allen drei Seiten an einem Tag, was mich zum Mitglied des "Club des Cinglés du Mt.Ventoux" machte. Am 2. Oktober war es soweit, ich war angemeldet und hatte die notwendige Stempelkarte rechtzeitig erhalten. Das angekündigte wolkenlose und beinahe windstille Wetter passte perfekt und ich startete um 7:15 Uhr noch vor Sonnenaufgang in Bedoin. 2 verschieden dicke Baselayer übereinander, Trikot, Armlinge und Windweste, ansonsten kurz-kurz, sollten ausreichende Flexibilität für die wechselnden Temperaturen geben. Der Anstieg von Bedoin ist auch aus meiner eigenen Erfahrung von 7 früheren Befahrungen der schwerste der 3 Optionen und hat über weite Strecken 12%. Schon um 09:20 Uhr erreichte ich zum ersten mal den Gipfel auf 1910 m. Die Kleidung passte, doch auf der Abfahrt nach Malaucene war es dann mit 7°C doch bitterkalt, weil die Nordseite des Ventoux noch komplett im Schatten lag. Das war der mit Abstand unangenehmste Teil des Tages. Als ich um 10:00 Uhr in Malaucene ankam, holte mir ziemlich durchgefroren den zweiten Stempel, um möglichst sofort wieder in den Anstieg zu gehen. Mit einer kurzen Riegel-Pause auf halber Höhe kam ich um 12:25 Uhr zum zweiten Mal auf dem Gipfel an und in diesem Moment war mir klar, dass jetzt kaum noch etwas zwischen mir und dem Club des Cinglés liegen würde, denn die Abfahrt nach Sault ist ebenso wie der folgende Anstieg mit etwa 5% sehr angenehm zu fahren. Um 13:15 Uhr in Sault angekommen waren es dort 30°C und Zeit, um den dicken Baselayer auszuziehen. Im festen Glauben, dass jetzt nichts mehr anbrennt, gönnte ich mir eine gemütliche Café-Einkehr und dann ging es in den sanften Anstieg zunächst zurück zum Chalet Reynard. Ich schickte eine WhatsApp "Noch 500 hm und 6 km. Die hole ich mir jetzt und wenn's auf dem Zahnfleisch ist!", nicht ahnend, dass ich auf diesen letzten 6 km mit stellenweise 10% ganze drei mal anhalten und verschnaufen musste. Ich hatte mir den Akku 6 km zu früh leer gefahren. Der Gipfel schon zum Greifen nah und trotzdem so weit weg, doch um 15:55 Uhr erreichte ich ihn zum dritten Mal. Ich war nun auch offiziell verrückt. Die Abfahrt nach Bedoin war nur noch Formsache und um 16:30 Uhr stieg ich nach einer reinen Fahrzeit von 8 Stunden und 6 Minuten in Bedoin vom Rad. Es war ein perfekter Tag und das Wissen, dass es nur 42 Deutsche in meinem Alter oder älter bislang geschafft haben, macht mich immer noch unglaublich stolz. Ich bin nun das 19160. offizielle Mitglied des Club des Cinglés.

 

ZUR NACHAHMUNG DRINGEND EMPFOHLEN!!!

Mehr Infos auf https://www.clubcinglesventoux.org/


Abradeln 2023

Der Termin war abgestimmt, das Wetter der vergangenen Tage verheißungsvoll. Doch in den Vormittagsstunden des 15.10. war der Himmel bedeckt mit leichtem Regen bei 8°C und wenig Aussicht auf Besserung. Es waren mutige 10 RSC’ler und 2 RSC’lerinnen auf dem Briloner Marktplatz, die um 13:30 Uhr mit skeptischen Blicken in den Himmel die 50km Runde Almetal – Möhnetal unter die Räder nahmen. Die nassen Straßen wurden zunehmend trockener und der bewölkte Himmel hielt seine Schleusen dicht. Die Gruppe kam geschlossen und trocken in Brilon an. Anschließend ein gemütlicher Abschluss mit Kaffee und Kuchen im Briloner „Kaffee am Markt“ mit insgesamt 23 Teilnehmern.

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Walter & Robin Müller, Eslohe

Bette Automobile GmbH, Saalhausen