RSC HOCHSAUERLAND


aktuelle Termine

Sa/So, 12./13. Sept. 2020 -  RSC-Vereinsfahrt
Sa/So, 29./30. Aug. 2020  - Schmallenberger Woche mit RSC- Präsentationsstand
Sonntag, 11. Okt. 2020     - Abradeln (im Rahmen der letzten RTF in Stukenbrock)
Sonntag, 08. Nov. 2020    - RSC-Brunch im Gasthof Voss "Heumes Scheune" in Arpe


News


Juli 2020 - Dieter Kothke aus Brilon und Norbert Stoer aus Meschede mit dem Rennrad auf den Spuren der Tour de France
Am 18.07.2020 machen wir uns auf den Weg nach Frankreich. Unser Ziel ist Saint-Michel-de-Maurienne im Département Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. In dieser Region befinden sich viele der bekannten Alpenpässe die bei der Tour de France von den Profi Radsportlern überwunden werden. Die Straße durch das Maurienne Tal ist ein Teil der „Route des Grandes Alpes“  Unser Domizil für die nächsten 10 Tage ist das Bergdorf „La Traversaz“ auf 1300 m Höhe. Bis ins Tal nach Saint-Michel-de-Maurienne, dem Ausgangspunkt unserer Rennradtouren sind es 9 km. Das Wetter meint es fast zu gut mit uns, wir haben in der ganzen Zeit Temperaturen um die 30°C, selbst auf 1300 m Höhe hält sich tagsüber die Hitze.

 Die Erste Etappe zum eingewöhnen und akklimatisieren führt über die Serpentienenstrasse Lacets de Montvernier zum Col de Chaussy (1532 m) mit Schlussanstieg zum Col de Madeleine (2000 m) .

Die Zweite Etappe geht über den Col de Beau Plan (1420 m) zum Col du Télégraphe (1566 m). Der Telegraph beginnt unmittelbar am Ortsausgang von Saint-Michel-de-Maurienne und führt weiter zum Col du Galibier, der ist aber an diesem Tag nicht in unserem Programm.

 Die Dritte Etappe wird das Highlight dieser Tour, es geht zum Col de l’Iseran (2764 m), dem höchsten asphaltierten und befahrbaren Pass der Alpen. Wir starten in Lanslebourg und fahren die Südrampe über den Col de la Madeleine (1746 m), nicht zu verwechseln mit dem Col de Madeleine (s.oben) Der Hauptanstieg beginnt in Bonneval sur Arc und von dort geht es durch eine traumhafte Berglandschaft gnadenlos bergauf, er weist durchgehend Steigungen bis 12 Prozent aus.

 Auf der Passhöhe werden wir mit einer grandiosen Fernsicht belohnt. Der Isèran ist damit auch „das Meisterstück“ der Route des Grandes Alpes.    Auf dem Rückweg vom Col de I’Iseran bezwingen wir noch den Col du Mont Cenis (2081 m) mit dem vorgelagerten Lac du Mont Cenis, nahe der italienischen Grenze. Nach einem Ruhetag steht Etappe Vier und der Col du Mollard (1638 m) auf dem Programm, ein unspektakulärer, aber nicht zu unterschätzender Pass in toller Umgebung und dem schönen Ort Albiez 1,5 km vor der Passhöhe.

 Etappe Fünf wird die Königsetappe, es geht auf den legendären Col du Galibier (2645 m), von beiden Seiten wird der Alpenriese von uns bezwungen. Vom Wintersportort Valloire und von Briancon über den Col du Lautaret (2058 m).  Nach einem weiteren Ruhetag steht Etappe Sechs mit dem Col de la Croix de Fer (2067 m) und dem Col du Glandon (1924 m) auf dem Zettel. Der 2067 Meter hohe Übergang liegt in der Region Auvergne-Rhône-Alpes (Département Savoie) an der D926. Beide Pässe verbinden Rochetaillée nahe Le Bourg-d’Oisans im Romanche-Tal mit Saint-Jean-de-Maurienne am Fluss Arc im Maurienne Gebiet.

Die Bilanz nach 6 Etappen: 460 Kilometer und 11900 Höhenmeter.
Quelle: Dieter Kothke


11. Juli 2020 - Vereinsausfahrt statt RTF "Hochsauerlandklassiker"
Nachdem durch die Corona-Pandemie unsere diesjährige RTF (und fast alle anderen Radsportevents auch) abgesagt werden mußte, wollte der RSC am Veranstaltungstag nicht untätig bleiben, zumal die NRW-Corona-Schutzverordnung Sport im Freien (außerhalb von Wettbewerben) wieder ermöglichte. So hatte die RSC-Vorsitzende Kathrin Heimes rechtzeitig alle Vereinsmitglieder/innen eingeladen, um am 11. Juli unsere eigenen RTF-Strecken in Gruppen abzufahren. Je nach Belieben und Fitness standen deshalb 70, 110 oder 145 km auf dem Tagesprogramm. Insgesamt waren 32 RSC´ler/innen auf dem Rad und Familie Kohle hatte für alle in Oberkirchen einen "Verpflegungspoint" organisiert (herzlichen Dank dafür an dieser Stelle!). Start und Ziel der Runde war in Reiste bei dem RTF-Wart, der auch für "das leibliche Wohl danach" alles bestens organisiert hatte. Die lebhaften Gespräche ließen nicht lange auf sich warten, denn viele Aktive hatten größere Gruppenfahrten wegen Corona vermißt und nutzten die Gelegenheit zum Austausch und auch um die neuen RSC-Mitglieder/innen besser kennenzulernen.
Für 2021 wird dann hoffentlich wieder in gewohnter Form die RTF stattfinden können. Der RSC freut sich darauf, dann wieder zahlreiche Fahrer/innen auf die schönen Strecken im Hochsauerland schicken zu können


im Juni 2020 - Liebe Radsportfreunde*innen,
"CORONA" ist (leider) DIE Schlagzeile bisher in diesem Jahr und hindert viele von uns daran, den Radsport auf der Straße und/oder im Wald in gewohnter Weise auszuüben. Es sind die üblichen Gruppenausfahrten und auch die vielen Veranstaltungen wie RTF und Radrennen nicht erlaubt. Einzeltraining und Kleingruppen haben so unseren Sportalltag bislang dominiert. Wir möchten die Freude und den Humor in dieser Lage nicht verlieren und einige von uns haben sich "verkleidet", damit auf dieser Webseite auch mal andere lustige Fotos zu sehen sind :-) Also habt weiterhin viel Spaß, bevor dann hoffentlich bald wieder sportlich positivere Zeiten anbrechen.
Alles wird gut !!!


Juni 2020 - RSC-FahrerInnen auch in Corona-Zeiten am Pfingstwochenende aktiv unter dem Motto "Keine Gnade für die Wade" :-)
Das tolle Wetter lockte über Pfingsten etliche RSC´ler auf die Straße. Ein paar Highlights davon verdienen es, besonders erwähnt zu werden: Thomas Neuhaus aus Brilon fuhr "mal kurz nach Holland" zur Gemeinde Glanerbrug (bei Enschede) und zurück. Das waren dann mal eben 362 km mit 1680 Hm und nach 12:23 Std (29,2 km/h) konnte er das Ortsschild von Brilon wieder sehen. Eine tolle Überraschung wartete auf ihn 13 km vor dem Ziel, denn Ehefrau Eva begleitete ihn auf diesen letzten Kilometern mit dem Rad ins heimatliche Ziel.
Marvin Jakobi nutzte (mit Partnerin) die Feiertage für ausgedehnte Trainingstouren im Harz. Samstags stand die Auftaktrunde "Ostharz" mit 165 km (2195 Hm) auf dem Programm, gefolgt von der Königsetappe am Sonntag mit 206 km und 2800 Hm durch den Westharz (7:44 Std auf dem Rad). Pfingstmontag dann der Besuch auf dem "Brocken" und eine Runde mit 150 km und erneut 2200 Hm in einer Fahrzeit von 5:57 Std. Die stolze Bilanz für das Wochenende: 521 Kilometer und 7200 Höhenmeter!
Kathrin + Alfons Heimes fuhren am Pfingstmontag ihre eigene "Ötztaler Challenge" und absolvierten 241 km und 2100 Hm in 8:26 Stunden (28,7 km/h). Die gewählte Route führte sie über Olsberg-Paderborn-Lippstadt-Möhnesee-Sorpesee und Eslohe wieder zurück ins Hochsauerland.


 

März 2020 - Bernd Materne setzt Saisonhighlight und wird CTF-Super-Finisher bei der „Westfalen Winter Bike Trophy 2020 (WWBT)“

Neun Starts, neunmal die längste Distanz, zusammen 533 km über Wald- und Feldwege, über schlammige tiefe Trails, gegen Wind, Regen und drei Stürme Sabine, Victoria und Yulia; so lautet die Kurzfassung der WWBT.

Was am Anfang mit guten Vorsätzen für 2020 begann, sich sportlich mit Gleichgesinnten auf dem MTB bei den Country Touren Fahrten (CTF) der WWBT zu messen, wurde später zum Kraftakt gegen die Naturgewalten.

Beim ersten Start am 05. Januar  2020 beim SC Capelle ging es über 55 km auf relativ flachem Parcour. 892 TeilnehmerInnen gingen bei Nebel an den Start. Der Regen der Vortage hatte die Wege teils tief aufgeweicht und so war die Runde um das Schloss Nordkirchen (dem westfälischen Versailles) doch anspruchsvoller als gedacht.

 Am 12. Januar 2020 beim RSC Werne starteten 940 FahrerInnen über 52 km und es waren schon einige Höhenmeter mehr zu bewältigen mit der Chance, Ausdauer und Grundlagen für die neue Saison zu verbessern. Bei etwas besserem, teils sonnigem Wetter, ging es aber nach den Regentagen der Vorwoche weiter durch aufgeweichte Passagen und tiefe schlammige Single-Trails.

Am 19. Januar 2020 beim Verein Kurbel Dortmund kam mit 75 km eine größere Herausforderung mit längerer Strecke und zusätzlichen Höhenmetern auf die Halden im Dortmunder Norden und zurück auf die Höhe am Dortmunder Flughafen. Das Highlight war die Adener Höhe, wo der Veranstalter eine Route mit knackigen Anstiegen ausgesucht hatte. Trotz des bewölkten Himmels, entschädigte der Panoramausblick der „Route der Industriekultur“ über die Region. Am 26. Januar 2020 ging es bei Sprinter Waltrop mit 824 Startern wieder auf die 74 km Runde. Die Sonne bahnte sich endlich ihren Weg und begleitete die Fahrer/Innen am Spurwerkturm und „Plätzchen Ida“ vorbei zur Halde Tockhausen, wo einige heftige Rampen auf die Biker/Innen warteten. Beim Aplerbecker Sport-Club waren am 02. Februar 2020 wieder 76 km zu befahren. Bei Regenwetter und tiefen Wegen war der Schlamm überall an Rad und Fahrer. Dies sorgte für eine kräftezehrende Geländetour.  09. Februar 2020: mit dem Sturmtief „Sabine“ kam eine neue Herausforderung. Der RSC Hansa Soest hatte entschieden, die Veranstaltung dennoch durchzuführen. Obwohl die Warnungen sich auf den Nachmittag bezogen, sorgten von Beginn an heftige Böen und Gegenwind entlang der Haarhöhen für erhöhten Kraftaufwand. Ab Wendepunkt in Neheim bis Stockum am Möhnesee bot der Wald teils Schutz. Die Entscheidung, die 67 km Runde zu fahren, bedeutete eine immense Kraftanstrengung, die sich mit jeder Minute des stärker werdenden Sturms erhöhte. Für den 16. Februar 2020 beim RV Witten war das zweite Sturmwochenende mit dem Namen „Victoria“ angekündigt. Ebenso waren in der Wetterprognose erhebliche Regenmengen vorhergesagt. Der Sturm war wieder die große Herausforderung. Jeder mußte die Fahrspur besonders im Blick behalten, weil diesmal Bäume auf der 68 km Strecke lagen, die mit geschultertem Rad zu umgehen waren. Zum Glück riß die Wolkendecke auf, teils sonnige Abschnitte lagen dazwischen und bis zum Ziel gab´s nur wenig Niederschlag. Die Wetterkapriolen nahmen kein Ende, am 23. Februar 2020 wurde beim TuS Neuenrade das dritte Sturmtief „Yulia“ erwartet. 301 CTF´ler standen dort am Start für 53 km, die sich gegen Wind und Regen durchgesetzt und die schlammigen Strecken unter die Räder genommen haben. An diesem dritten Sturmwochenende nahm das Wetter  wirklich keine Rücksicht. Regen von Anfang an, Wasser in den Wegen, sodaß der Untergrund nicht erkennbar war und Windböen, die keinen Gedanken für Windschatten ließen. Bäume auf den Wegen zwangen zum Ausweichen und waren zusätzliche Hindernisse. Am 1. März 2020 kamen zum PSV Iserlohn und zum Finale wieder über 600 Teilnehmer. Dieses Mal zeigte sich nach halber Strecke die Sonne und führte so zu einem versöhnlichen Abschluss, zumal der Veranstalter wegen Überflutungen die Strecke noch kurzfristig ändern musste. Entschädigt wurden die Teilnehmer der langen Distanz durch die Ausblicke beidseits der Haarhöhe und der Tour durchs Ruhrtal. Nach 68 km hatte Bernd Materne es geschafft und wurde für insgesamt 533 km mit dem Preis als „Super Finisher der WWBT 2020“ ausgezeichnet.


14. Februar 2020 – Generalversammlung des RSC   - Kathrin Heimes führt weiterhin den Verein
Im Gasthof Zur Post in Kirchrarbach trafen sich 25 Mitglieder zur Generalversammlung  und nahmen die Jahresberichte von der Vorsitzenden, dem
RTF-Fachwart und Kassierer entgegen. Erfreulicherweise konnte die Vorsitzende auch diesmal wieder etliche Neumitglieder im RSC begrüßen, sodaß die Mitgliederzahl auf 84 angewachsen ist. Nach der Aussprache zu den Berichten erteilte die Versammlung dem Vorstand Entlastung . Die Neuwahlen zur 1. Vorsitzenden, dem Schriftführer, den Beisitzern und den
2 Kassenprüfern waren durch Vertrauen in die bisherige Arbeit geprägt und ergaben „Wiederwahl“; der Verein wird also auch weiterhin von Kathrin Heimes geführt und vertreten. Die für 2020 vorgesehenen Aktivitäten/Termine wurden vorgestellt und akzeptiert, sie sind auch auf der Webseite unter Termine dargestellt. Es folgten Informationen zu dem für 2021 vorgesehenen Radmarathon im Sauerland, der am RTF-Termin das Streckenprogramm erweitern soll. Kathrin Heimes berichtete von ersten Gesprächen mit 2 Sponsoren, die in Kürze weitergeführt werden und in erste Planungsgespräche übergehen. Die Zusatzfinanzierung über die üblichen RTF-Aufwendungen hinaus soll komplett auf diesem Weg sichergestellt werden. Die Mitgliederversammlung unterstützte einstimmig dieses Vorhaben.  Bei den Ehrungen wurde Gerhard Metten mit dem RSC-Wanderpokal für den RTF-Vereinsmeister ausgezeichnet. Der Ehrenvorsitzende Norbert Stoer übergab der Vorsitzenden Kathrin Heimes die Urkunde des LSB NRW im Rahmen des Projekts „Initiative Ehrenamt/Zukunftsmacherinnen“, mit der ihr Engagement im Sport gewürdigt und anerkannt wurde! Anschließend gedachten alle Mitglieder dem am 10.02.2020 verstorbenen und langjährigem Vereinsmitglied Günter Schmidt aus Grafschaft, dessen außerordentliches Wirken über Jahrzehnte hinweg als Beisitzer, RTF-Wart in 18 Jahren und unermüdlicher Helfer bei allen Radrennen/RTF von Norbert Stoer gewürdigt und herausgestellt wurde.